Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Kinder malen ihre Helden zu Hessens 80. Geburtstag

Mit der Respektwoche 2026 setzt das Innenministerium erneut ein sichtbares Zeichen für Anerkennung, Wertschätzung und Schutz der Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Anlässlich des Tags des Respekts am 18. September führt das Innenministerium in diesem Jahr bereits das dritte Mal diese Themenwoche durch.

Es stehen diejenigen im Mittelpunkt, die jeden Tag für die Sicherheit und den Schutz der Menschen in Hessen im Einsatz sind. Die aktuellen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigen zugleich, wie notwendig dieses Zeichen ist: 2025 wurden 5.507 Einsatzkräfte Opfer einer Straftat, davon 5.303 Polizeivollzugsbeamte, 181 Rettungsdienstkräfte und 23 Feuerwehrleute. Gegenüber dem Vorjahr sind das insgesamt 267, also 5,1 Prozent mehr Opfer.

Innenminister Roman Poseck führte zum Start der Respektwoche aus: „Unsere Einsatzkräfte verdienen Respekt und Anerkennung. Jeden Tag sind Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner sowie Rettungskräfte für die Menschen in Hessen da. Sie helfen, wenn andere in Not geraten, retten Leben, löschen Brände, sichern Unfallstellen und sorgen dafür, dass unser Gemeinwesen auch in schwierigen Situationen funktioniert. Viele von ihnen setzen dabei ihre eigene Gesundheit und ihr eigenes Leben aufs Spiel. Besonders bei unseren Feuerwehren und im Katastrophenschutz engagieren sich zudem tausende Menschen ehrenamtlich und investieren ihre Freizeit, um anderen zu helfen. Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Es verdient unsere Wertschätzung und unseren Dank.

Mit der Respektwoche rund um den Tag des Respekts am 18. September wollen wir genau diese Anerkennung in den Mittelpunkt stellen. Wir wollen die Menschen hinter den Uniformen sichtbar machen, mit ihnen ins Gespräch kommen und deutlich machen, welchen unverzichtbaren Beitrag sie für unser Land leisten. Die Respektwoche ist deshalb mehr als eine symbolische Aktion. Sie ist ein klares Zeichen der Landesregierung. Wir stehen hinter unseren Einsatzkräften und wollen ihnen den bestmöglichen Schutz, eine gute Ausstattung und die notwendige Unterstützung geben.“

Kinder würdigen ihre Helden

„Ich besuche in dieser Woche die Blaulichtfamilie, um den Einsatzkräften persönlich meinen Dank und Respekt auszusprechen. Besonders freue ich mich, dass über 120 Kinder an unserem Malwettbewerb „80 Jahre Hessen, 80 Helden“ teilgenommen haben. Ich werde  einigen Einsatzkräften die Bilder von ihnen als Helden überreichen und mich zugleich bei den Kindern für die tollen Einsendungen mit einem Rettungsteddy bedanken.

Der Malwettbewerb zeigt eindrucksvoll, wie viel Vertrauen und Bewunderung die Kinder unseren Rettungskräften entgegenbringen. Auf den Bildern sehen wir Feuerwehrleute, Sanitäter, Polizisten und wir sehen Menschen, die im Alltag füreinander da sind. Genau darum geht es in diesen achtzig Jahren Hessen. Unser Land lebt vom Zusammenhalt und vom freiwilligen Engagement. Der Rettungsteddy ist ein kleines Dankeschön, aber er steht für etwas Großes, nämlich für Trost und Zuwendung in schwierigen Momenten.

Die Respektwoche ist wichtig, um unseren Einsatzkräften zu danken und ihnen unsere Anerkennung für ihre Leistung auszusprechen. Respekt kann aber nicht allein durch politische Maßnahmen entstehen. Dafür braucht es eine klare Haltung in der gesamten Gesellschaft.

Roman Poseck Innenminister

Leider erleben diejenigen, die für unsere Sicherheit und den Schutz anderer Menschen sorgen, zunehmend selbst Anfeindungen, Beleidigungen und Gewalt. Die aktuellen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik zeigen, dass die Zahl der Straftaten zum Nachteil von Einsatzkräften 2025 erneut gestiegen ist. Insgesamt wurden 5.507 Einsatzkräfte Opfer einer Straftat. Das ist eine Entwicklung, die wir nicht hinnehmen dürfen. Jeder Angriff auf diese Frauen und Männer ist nicht nur ein Angriff auf einen einzelnen Menschen, sondern ein Angriff auf unseren Rechtsstaat.

Deshalb haben wir bereits 2024 das Respekt-Paket für Einsatzkräfte auf den Weg gebracht. Wir stärken damit die Anerkennung und Wertschätzung für die Blaulichtfamilie, verbessern die Ausstattung und setzen uns für einen besseren Schutz der Einsatzkräfte ein. Dazu gehören unter anderem die Erhöhung der Polizeidienstzulage, die Ausweitung des Einsatzes von Tasern sowie die Möglichkeit für kommunale Ordnungskräfte, Bodycams einzusetzen. Ich unterstütze auch ausdrücklich, dass die Bundesregierung ein Gesetz auf den Weg bringen will, um den Strafrahmen bei Übergriffen auf Einsatzkräfte zu verschärfen. Die Initiative greift Forderungen auf, die Hessen schon seit längerem vertritt, darunter der Vorschlag, das Mindeststrafmaß bei tätlichen Angriffen auf Einsatzkräfte von drei auf sechs Monate zu erhöhen. Wir werden auch in Zukunft alles tun, um unsere Einsatzkräfte zu schützen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Zudem machen wir mit Formaten in Schulen wie Cops im Dialog und in den sozialen Medien auf das Thema „Respekt gegenüber Einsatzkräften“ aufmerksam.“

Respekt beginnt im Alltag

„Aber Respekt kann nicht allein durch politische Maßnahmen entstehen. Es braucht eine klare Haltung in der gesamten Gesellschaft. Respekt beginnt im Alltag. Jeder kann dazu beitragen, mit einem Dankeschön, mit Verständnis für die schwierige Arbeit der Einsatzkräfte und vor allem mit einer klaren Haltung gegen Gewalt und Anfeindungen.

Der 18. September, der Tag des Respekts, ist deshalb ein wichtiger Anlass, unseren Einsatzkräften ganz persönlich Danke zu sagen. Mein Dank gilt allen Frauen und Männern der Blaulichtfamilie. Sie verdienen unseren Respekt jeden Tag und nicht nur am 18. September. Wer diejenigen angreift, die anderen Menschen zu Hilfe kommen, stellt sich außerhalb unseres gesellschaftlichen Konsenses. Hessen steht hinter seinen Einsatzkräften.“

Der Malwettbewerb „80 Jahre Hessen, 80 Helden“

Anlässlich des achtzigjährigen Bestehens des Landes Hessen hat das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz Kinder dazu eingeladen, ihre persönlichen Helden zu malen. Jedes Kind, das ein Bild einsendet, erhält als Dankeschön einen Rettungsteddy. Die Rettungsteddys werden vom Verein AKIK zur Verfügung gestellt. Rettungsteddys werden auch im Einsatzalltag von Feuerwehr und Rettungsdienst eingesetzt, um Kindern in belastenden Situationen Halt zu geben.

Termine der Respektwoche

10:00 bis 10:45 Uhr: Begrüßung der Gemeinde Ronneburg als neue KOMPASS-Kommune

Adresse: Rathaus, Schulstr. 9, 63549 Ronneburg-Hüttengesäß

Station 1:

10:00 bis 10:45 Uhr: Übergabe Bild "80 Jahre Hessen, 80 Helden" an die Polizeistation Butzbach

Adresse: Polizeistation Butzbach, Roter Lohweg 29, 35510 ButzbachÖffnet sich in einem neuen Fenster

Station 2:

11:45 bis 12:30 Uhr: Übergabe Bild "80 Jahre Hessen, 80 Helden" an die Polizeistation Bad Schwalbach

Adresse: Polizeistation Bad Schwalbach, Emser Str. 27, 65307 Bad SchwalbachÖffnet sich in einem neuen Fenster

Station 1:

14:00 bis 14:45 Uhr: Besuch des THW Ortsverbands Wetzlar

Adresse: THW-Wetzlar, Sportparkstr. 17, 35578 Wetzlar

Station 2:

15:00 bis 15:45 Uhr: Übergabe eines Förderbescheids an die Freiwillige Feuerwehr Wetzlar für einen GL-L1 in Höhe von 52.140 Euro

Adresse: Feuerwehr Wetzlar Innenstadt, Wetzbachstr. 15, 35578 Wetzlar

Station 3:

16:00 bis 16:45 Uhr: Malwettbewerb „80 Jahre Hessen, 80 Helden“ FFW Obershausen (Löschzwerge)

Adresse: Feuerwehrhaus, Im Senner 4, 35792 Löhnberg-Obershausen

Station 4:

18:00 bis 19:00 Uhr: Ehrung und Verabschiedung des Kreisbrandinspektors des Landkreises Waldeck-Frankenberg, Gerhard Biederbick

Adresse: Kreishaus Korbach, Südring 3, 34497 Korbach

Station 1:

09:30 bis 10:15 Uhr: Malwettbewerb „80 Jahre Hessen, 80 Helden“ Malteser Frankfurt

Adresse: Malteser Frankfurt, Schmidtstr. 12/67, 60326 Frankfurt

Station 2:

12:15 bis 13:00 Uhr: Übergabe eines Förderbescheids an die Freiwillige Feuerwehr Cornberg-Rockensüß für ein StLf F20in Höhe von 115.800 Euro

Adresse: DGH, Tiefer Weg 6, 36219 Cornberg-Rockensüß

Station 3:

13:30 bis 14:20 Uhr: Übergabe eines Förderbescheids an die Freiwillige Feuerwehr Ringgau für einen ELW1 in Höhe von 47.500 Euro

Adresse: DGH Netra, Am Anger 3, 37296 Ringau-Netra

Station 4:

14:45 bis 15:30 Uhr: Begrüßung des Werra-Meißner-Kreises als KOMPASS-Resilienz Kommune

Adresse: Kreisverwaltung, Schlossplatz 9, 37269 Eschwege

Station 5:

16:00 bis 17:00 Uhr: Festrede anlässlich der Vereidigungsfeier der Bundespolizei Eschwege

Adresse: AFZ Eschwege - Langemarckstraße 41, 37269 Eschwege

Station 1:

10:30 bis 11:30 Uhr: Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Rodenbach anlässlich des ausgedehnten Waldbrands im August diesen Sommer

Adresse: Feuerwehrhaus, Riedstr. 5, 63517 Rodenbach

Station 2:

12:00 bis 13:00 Uhr: Besuch des Blaulichttags der Stadt Offenbach am Main

Adresse: Aliceplatz, 63065 Offenbach am Main

Station 3:

13:30 bis 14:30 Uhr: Grußwort anlässlich „Respekt zeigen – Respekt erfahren“ bei dem Blaulichttag in Bad Homburg

Adresse: Waisenhausplatz, 61348 Bad Homburg

Station 4:

17:00 bis 18:00 Uhr: Grußwort anlässlich der Indienststellung der Fahrzeughalle und des LF8-6 der Freiwilligen Feuerwehr Dornburg

Adresse: Feuerwehrgerätehaus Hofgarten Thalheim, 65599 Dornberg

Station 1:

14:30 bis 15:15 Uhr: Übergabe eines Förderbescheids an die Freiwillige Feuerwehr Dipperz für ein HLF10 in Höhe von 72.600 Euro

Adresse: Feuerwehrhaus, Am Sand 7, 36310 Dipperz-Friesenhausen

Station 2:

15:45 bis 16:30 Uhr: Übergabe eines Förderbescheids an die Freiwillige Feuerwehr Kämmerzell für ein TSF-W in Höhe von 38.940 Euro

Adresse: Feuerwehrhaus, Enzianstr. 3, 36041 Fulda-Kämmerzell

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